Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

Im Hafen von Piräus sind mittlerweile neue Volunteers von KUNE eingetroffen, andere haben ihren Einsatz beendet.
In der Zwischenzeit hat man sich im E1.5 an uns gewöhnt und wir konnten alle unsere Projekte etablieren und in den normalen Tagesablauf integrieren. Die gute Strukturierung, welche am Anfang viel Zeit gekostet hat, hat sich bewährt. Es ist jetzt für uns sogar möglich, gewisse Aufgaben an andere temporäre Volunteers weiterzugeben und trotzdem den Überblick und die Verantwortung für das Funktionieren der Projekte zu bewahren. So haben wir das Frauenzelt und die Teeverteilung nun mit der skandinavischen Organisation Drop in the Ocean zusammen organisieren können. Die beiden Projekte wachsen laufend und werden immer weiter entwickelt und es macht Spass die Freude der Volunteers und der Flüchtenden daran zu sehen und zu spüren. Die Essensverteilung liegt immer noch in unseren Händen, neu sogar zusätzlich das Frühstück. Um die Mahlzeiten zu organisieren, müssen wir von 9 Uhr morgens bis spät in die Nacht jemanden vor Ort haben, was nur mit einer guten Organisation unserer Ressourcen möglich ist.

Das Team vor der neu gebauten Wand beim Essensstand, welche Schutz vor der Sonne bietet und die geordnete Verteilung des Essens vereinfacht.

Das Team vor der neu gebauten Wand beim Essensstand, welche Schutz vor der Sonne bietet und die geordnete Verteilung des Essens vereinfacht.


Die Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Camps E1 funktioniert leider nicht wie gewünscht. Die Kommunikation ist schwierig und das Bedürfnis der Zusammenarbeit besteht vor allem auf unserer Seite. Allgemein kommunizieren viele Organisationen nicht richtig untereinander und es wird viel aneinander vorbei gearbeitet. Dabei wären so viele gute Ideen, Motivation und Energie vorhanden. Wir sehen das als das grösste Problem im Camp an und versuchen nun dagegen vorzugehen. Wir sind mittlerweile zum neutralen Organisationsmittelpunkt geworden. Bedürfnisse und Probleme werden bei uns angemeldet und von uns koordiniert. Damit dies einfacher geschehen kann haben wir zwei Ideen:
Einerseits haben wir nun eine Facebook Gruppe errichtet, bei welcher alle Volunteers im Hafen Mitglied sein sollen und ihre Anliegen dort teilen können. Diese ist nun in der Startphase und wir werden sehen, ob sich das bewährt. Weiter möchten wir eine Wandtafel haben, auf welcher der Tagesablauf und die Zuständigkeiten kommuniziert werden. Diese sollte dann der erste Anlaufpunkt der Volunteers am Morgen sein und allen klar verständlich aufzeigen, was an diesem Tag zu tun ist. Wir hoffen sehr, dass sich unsere Kommunikationsverbesserungen bewähren und in Zukunft mehr miteinander anstatt nebeneinander vorbei gearbeitet wird.

Hier wird gerade eine neue Informationstafel erstellt...

Hier wird gerade eine neue Informationstafel erstellt...