Tag vier

Dieser Post kommt mit etwas Verspätung, da wir gestern wieder alle um die zwölf Stunden gearbeitet haben und danach direkt ins Bett gegangen sind.

Am vierten Tag lief vieles bereits automatisch und routiniert. Bei der Essensverteilung gab es keine grösseren Zwischenfälle und die Leute waren zufrieden. Dies lag wahrscheinlich auch daran, dass wir Reis und Poulet servieren durften. Fleisch gibt es nämlich selten und es ist sehr beliebt. Meistens kriegen wir Pasta oder Linsengerichte geliefert. Wir wissen bei der Bestellung nie was geliefert wird, dies macht auch die Abschätzung der Menge zur Herausforderung.

Die Gemüter wurden nicht nur durch das gute Essen erheitert, sondern auch durch die Vorführungen eines Teams von Clowns, welche die Kinder mit ihren Nummern zum Lachen brachten. 

Clowns bringen die Menschen zum Lachen

Clowns bringen die Menschen zum Lachen

Am Abend durften wir auch noch bei einem Transport behilflich sein. Es ist ein Team vor Ort, welches sich um "vulnerable cases" kümmert. Es gab zwei Familien, welche aufgrund ihres schlechten medizinischen Zustands in ein Hotel gebracht wurden. Tim fuhr den Transport in Begleitung der Verantwortlichen für die vulnerable cases. Bei der Ankunft im Hotel war eine Mutter zu Tränen gerührt, als sie das Hotelzimmer sah. Solche Momente sind es, die einem wieder vor Augen führen, wie wenig die Menschen auf der Flucht haben und wie schön es ist ein warmes Bett und Ruhe zu haben. 

Essensverteilung am Abend

Essensverteilung am Abend

Soviel für heute, wir melden uns bald wieder!

Das Kune Aid Team