Wie schnell die Zeit vergeht

Die Zeit vergeht so schnell, unser letzter Blogeintrag ist bereits drei Monate her! Die schlimmen Nachrichten aus Syrien nehmen kein Ende und lassen auch uns etwas ratlos zurück. Trotzdem hat sich bei Kune Einiges getan in letzter Zeit. Konkret können wir zwei Neuigkeiten verkünden.

Die wichtigste und aktuellste Neuigkeit ist, dass ab diesem Freitag Luca und Lisa wieder unsere alte Tätigkeit auf Lesbos aufnehmen werden. Dort muss das Attika Warehouse verwaltet werden. Wir freuen uns ab dem 20. Dezember auch Max wieder an Bord zu haben! Er wird sogar bis im Februar auf Lesbos bleiben können, was für uns, wie auch für das Warehouse, eine grosse Bereicherung ist. Die drei werden regelmässig ihre Erfahrungen mit uns teilen und uns einen Einblick in ihre Arbeit vor Ort geben. Danke euch für euren Einsatz!

Wir freuen uns zudem, unsere neue Arbeit in der Schweiz vorzustellen. Wir haben uns lange überlegt, wie wir auch aktiv sein können, ohne in Griechenland oder sonst wo direkt vor Ort zu sein, denn dies ist einfach oft nicht möglich. Wir werden deswegen einen zweiten Kune-Ast in der Schweiz aufzuziehen versuchen. Wir haben uns lange überlegt, wo unsere Hilfe am nützlichsten sein könnte. Uns war klar, dass wir einerseits direkten Kontakt mit den Menschen haben möchten, andererseits aber auch eine vermittelnde Rolle zwischen einnehmen möchten. Wir werden unsere Tätigkeit in der Schweiz deshalb in zwei Teile gliedern:
Erstens sind wir momentan mit der Organisation KKF (kirchliche Kontaktstelle für Flüchtlingsfragen) in ersten Absprachen, weil wir sie bei der Gewinnung von Betrieben unterstützen werden, welche bereit wären, Asylsuchende mit anzustellen. Wir werden die Organisation als Erstes sicher bei einer Werbekampagne unterstützen. Weitere Informationen können wir euch ab dem 18. Januar geben, dann findet nämlich unsere Startsitzung statt. Ausserdem gibt es bereits eine Homepage von der KKF dazu: www.jobs4refugees.ch.

Zweitens waren wir letzte Woche im Bremgartenwald joggen. Wir haben dort einen möglichen Weg abgelaufen, welchen wir in Zukunft mit Asylbewerbern aus dem Notunterkunft Brünnen laufen könnten. Gerne würden wir aber unser Angebot auch vergrössern und eine Turnhalle organisieren, welche uns für unsere wöchentlichen Sport-Treffen zur Verfügung stehen würde. Gerne möchten wir dann solche Sport-Treffen anbieten, welche Schweizer und Asylsuchende näher zusammen bringen indem sie allen offen stehen, die Lust haben, an einem Spiel-Sport Abend teilzunehmen und aktiv bei den Asylzentren promotet werden. Ab dem neuen Unisemester startet unser Projekt. Bis dahin gibt es noch Einiges abzuklären aber wir freuen uns alle schon sehr, wieder aktiv zu werden und frei nach dem Motto «Sport verbindet» unser neues Kune Projekt ins Leben zu rufen.

Bis bald, wir sind sehr gespannt was uns noch alles erwartet!